Wie wir überhaupt zum Mittelalter kamen

Wenn ich ehrlich bin ist es wie immer: Mutti ist an allem Schuld!

Im Sommer 2004, oder war es kurz vor Ostern, sagte meine Mutter: „Da ist in Belgien eine Burg, das wäre doch was für die Kinder. Findest du unter Google (sie findet alles unter Google :o) ) unter Eynburg.
Da ich ja eine brave Tochter und noch nettere Mutter bin (meine Kinder haben gerade einen Knebel im Mund) hab ich nachgeschaut.
Beim nächsten Event waren wir dann auf der Eyneburg. Laura im Burgfräulein-Kleid und Sven im Ritter-Outfit, beides von Karneval.
Meine Kinder waren hin und weg. Was mir zu dieser Zeit noch nicht so aufgefallen war, war das es meinem Gatten noch besser gefiel.
Tja, da waren die drei wohl auch schon ein wenig infiziert. Nun ging es bei jeder Gelegenheit nach Belgien zur Eyneburg und zu anderen Mittelalterveranstaltungen. Meine Mutter und ich fingen mit der Näherei von Gewandung an. Natürlich nur für die drei, nicht für mich. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Anfangs nicht so wirklich begeistert war. Mit der Zeit lernte ich aber immer mehr nette Leute kennen, die mittelalterlich Gewandet durch die Gegend liefen. Da kam ich mir auf Dauer doch ziemlich blöd ohne Gewandung vor.
Dann entschieden wir uns Wikinger zu werden, mit Zelt und allem was man für das Lagerleben so braucht.
Lagern kann ich übrigens nur jedem empfehlen. Viel frische Luft, nette Leute und man weiß auf einmal auch wieder eine Heizung und heißes Wasser aus der Leitung zu würdigen.



Näheres über die Ylvigurs - die Sippe der Wolfskinder lest ihr in nächster Zeit!!!
Bis dahin möget ihr unter dem Schutz der Götter wandeln......

Schorni, Ylva,Sven und Abba Ylvi